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Katzen & Weihnachtsdeko: 7 Tipps, damit sie weder den Baum noch Ihr Zuhause zerstört
Jedes Jahr schmücken Sie stolz Ihr Zuhause – und jedes Jahr beschließt Ihre Katze, dass der Weihnachtsbaum und die Deko ihr persönlicher Abenteuerspielplatz sind. Klettern, Springen, Schütteln, Anknabbern: Die Feiertage wecken ihren inneren Wirbelwind. Zum Glück gibt es ein paar einfache Maßnahmen, mit denen Sie Ihre Wohnung weihnachtlich dekorieren können, ohne dass sie sofort im Chaos versinkt. So wird Weihnachten für Sie entspannt – und für Ihre Katze sicher.
1. Den richtigen Platz für den Baum wählen
Stellen Sie den Baum nicht neben Möbel, die als Sprungbrett dienen könnten: Eine Kommode oder ein Sofa in der Nähe macht den Aufstieg besonders leicht. Besser geeignet ist eine freie Ecke, die schwerer erreichbar ist. Je komplizierter der Weg, desto weniger spannend ist der Baum für die Katze.
2. Den Baum stabil sichern
Katzen sind wahre Kletterprofis – und können einen Baum im Handumdrehen zum Umfallen bringen. Wählen Sie deshalb einen schweren, stabilen Ständer und legen Sie eine rutschfeste Unterlage darunter. Eine unauffällige Befestigung an der Wand kann zusätzlich verhindern, dass der Baum bei einem Sprung ins Wanken gerät.
3. Weniger verlockende Dekorationen wählen
Glitzernde, baumelnde und leicht schwingende Deko ist für Katzen extrem verführerisch. Greifen Sie lieber zu Ornamenten aus Filz, Holz oder Papier, die weniger animierend sind und sich schwerer greifen lassen. Zerbrechliche oder sehr leichte Kugeln gehören in die oberen Bereiche des Baumes, außerhalb der Reichweite neugieriger Pfoten.
4. Lichterketten sicher machen
Kabel werden von vielen Katzen gerne bekaut oder zum Spielen benutzt. Verwenden Sie möglichst LED-Lichterketten, die weniger heiß werden, und führen Sie die Kabel eng am Stamm oder an der Wand entlang. Ziehen Sie den Stecker, sobald Sie das Haus verlassen – so senken Sie das Risiko von Unfällen deutlich.
5. Auch andere Weihnachtsdeko schützen
Nicht nur der Baum, auch Geschenkpapier, Schleifen, kleine Figuren und Dekoelemente wecken das Interesse von Katzen. Verstauen Sie empfindliche oder gefährliche Teile über Nacht und setzen Sie lieber auf robustes Kraftpapier als auf dünne, leicht reißende Bänder. Achten Sie außerdem auf Weihnachtspflanzen: Giftige Arten sollten entweder gemieden oder außer Reichweite platziert werden.
6. Einen eigenen Beschäftigungsbereich schaffen
Eine ausgelastete Katze hat weniger Energie, um sich auf den Baum zu stürzen. Richten Sie ihr einen gemütlichen Bereich mit Kratzbaum, interaktivem Spielzeug oder Futterpuzzles ein. Ein besonderes Spielzeug nur für die Weihnachtszeit kann diesen Platz noch attraktiver machen.
7. Natürliche Abwehrdüfte verwenden
Viele Katzen mögen den Geruch von Zitrusfrüchten wie Zitrone und Orange überhaupt nicht. Sprühen Sie eine milde Mischung aus Wasser und etwas Zitrusduft rund um den Baumfuß, um ihn weniger interessant zu machen. Achten Sie darauf, die Deko selbst nicht einzusprühen, vor allem wenn Ihre Katze gerne daran schnuppert.
Weihnachtsgefahren für Katzen: Worauf Sie achten sollten
Während der Festtage lauern für Katzen einige versteckte Gefahren. Klassiker wie Weihnachtsstern, Stechpalme oder Mistel können bei Aufnahme giftig sein und zu Magen-Darm-Beschwerden oder Vergiftungen führen. Zerbrochene Glaskugeln und feine Bänder können Verletzungen verursachen oder bei Verschlucken sogar einen Darmverschluss auslösen.
Verwenden Sie nach Möglichkeit robuste, ungiftige Materialien und räumen Sie kaputte Dekoration sofort weg. Achten Sie darauf, dass Ihre Katze nicht an das Wasser eines echten Baumes gelangt, da sich dort Harze oder Zusätze sammeln können, die für Tiere schädlich sind.
Fazit
Mit ein wenig Planung kann Ihre Katze die Weihnachtszeit genießen, ohne Ihr Wohnzimmer in ein Trümmerfeld zu verwandeln. Ein stabiler Baum, sichere Deko und ein katzenfreundliches Umfeld sorgen dafür, dass Baum, Wohnung und Vierbeiner die Feiertage unbeschadet überstehen.
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